Tibouchina gehört zu den schönsten Kübelpflanzen, die man haben kann. Ich habe meine für 10 Euro aus der „Schmuddelecke“ eines Gartengeschäfts erlöst, wo sie mit einem roten Sonderpreisetikett um dem Stamm darauf gewartet hat, dass sie jemand erlöst und vor dem Tod auf dem Komposthaufen oder im Shredder bewahrt. Ich glaube, sie ist mir deswegen sehr dankbar, auf jeden Fall blüht sie, als wollte sie mir beweisen, was für eine gute Idee es war, sie mitzunehmen.

Die Blüten sind groß und von einem sehr hübschen Blau. Sie erscheinen in Massen. Einen gewissen Zierwert haben auch die flauschigen Blätter mit den deutlich ausgeprägten Blattnerven und die roten Blütenknospen. Die Pflanze stellt keine übermässigen Ansprüche, sie braucht nicht soviel Wasser und Dünger wie eine Datura. Vor allem mit dem Dünger soll man angeblich vorsichtig sein, weil die Pflanze sonst „verbrannte“ Blätter bekommt. Mir ist das aber noch nicht passiert.

Wie schwierig es ist, diese Pflanze zu überwintern, weiß ich noch nicht. Hier gibts einen Nachtrag, wenn der Winter vorbei ist.
Tibouchina gehört übrigens zur Familie der Melastomataceae, der Schwarzmundgewächse. Ein weiterer Vertreter dieser Familie ist Medinilla, eine prachtvolle, allerdings schwierig zu haltende Zimmerpflanze.
© Copyright by Dr. Nikolaus Schüler
Kein Layout oder Fehler beim Layout? Diese Seite verwendet CSS und sieht am besten in einem aktuellen Browser aus, der CSS voll untersützt. Mehr zu diesem Thema auch auf der Webstandards-Homepage.
No layout or improper layout? This site uses CSS and is best viewed in a browser that fully supports CSS. More about this here.
